
Bei der Blow-Molding-Verarbeitung darf die Erwärmung der Preforms auf keinen Fall dem Zufall überlassen werden. Unregelmäßige Temperaturen, langsame Erwärmungszeiten sowie Schwankungen in der Leistungsfähigkeit der Beleuchtung können dazu führen, dass der Stretch-Blow-Molding-Prozess nicht wie gewünscht abläuft – mit dünnen Wänden, verfärbten Produkten oder Problemen bei der Herstellung der Flaschenhüllen. Wir haben eine Infrarotlampe mit dichtem Filament entwickelt, die eine zuverlässige und stabile Erwärmung gewährleistet, damit der Blow-Molder ordnungsgemäß funktionieren kann.
Was wichtig ist:
Es handelt sich um eine Kurzwellen-Infrarotlampe, die aus einem hochdichten Filament in einer Quarzkapsel besteht. Sie zeichnet sich durch eine schnelle thermische Reaktion sowie eine präzise Steuerung der Leistung aus. Die typischen Leistungen liegen zwischen 1,5–3,0 kW, bei Spannungen von 220–240 V oder 380–480 V. Die Lampe passt problemlos in vorhandene Heiztunnel – ohne weitere Anpassungen. Die Geometrie des dichten Filaments sorgt dafür, dass die Energie genau dort eingesetzt wird, wo sie benötigt wird. Dadurch entsteht eine hohe Strahlungsintensität sowie eine schnelle Erwärmung – was wiederum zu präziseren Prozessbedingungen führt.
Warum diese Lampe geeignet ist:
Bei der Erwärmung der Preforms sind Geschwindigkeit und Gleichmäßigkeit entscheidend für die Qualität der Produkte. Diese Lampe startet schnell, sodass der Heiztunnel nach einem Produktwechsel schnell auf die gewünschte Temperatur kommt. Die stabile Spektralausbeute sorgt außerdem dafür, dass die Oberflächentemperatur der Preforms gleichmäßig bleibt. Weniger Temperaturschwankungen bedeuten wiederum konstantere Prozessbedingungen – was zu Flaschen führt, deren Gewicht und Belastbarkeit den Vorgaben entsprechen. Zudem sinkt der Energieverbrauch – kurze Verweildauer und schnelle Erwärmung bedeuten weniger Verschwendung von Energie.
Worauf man achten muss:
Die Installation ist auf den meisten Blow-Molding-Anlagen einfach möglich. Dennoch müssen Typ, Leistung und Montagegeometrie den Spezifikationen des Herstellers entsprechen. Der Reflektor muss sauber und richtig ausgerichtet sein – sonst nimmt die Strahlungsintensität ab. Die maximale Leistung liegt im Kurzwellenbereich – das ist ideal für PET, aber nicht für alle Materialien geeignet. Die Lampe sollte an eine stabile Stromversorgung angeschlossen werden. Um sicherzustellen, dass die gewünschten Temperaturen erreicht werden, sollte man das thermische Profil mit einem Pyrometer überprüfen.