
In der Blow-Molding-Anlage führen Temperaturschwankungen der Preforms dazu, dass die Erträge sinken und die Bearbeitungszeiten steigen. Wenn der Heiztunnel nicht in der Lage ist, die gewünschte Temperatur zu halten, entstehen schwache „Hälse“ bei den Preforms, die Seitenwände werden beschädigt und es sammelt sich Abfall an. Meistens liegt die Lösung direkt vor Augen – in der Isolierschicht innerhalb des Ofens.
Was wir hier technisch meinen:
Wir produzieren Isolierschichten für die Infrarotheizzone in PET-Blow-Molding-Maschinen. Der Kern dieser Schichten besteht aus hochtemperaturbeständigem Mineralwollekern, der mit reflektierenden Schichten überzogen ist, damit die Wärme bei den Preforms bleibt und nicht in den Rahmen abgeleitet wird. Die Schichten werden so zugeschnitten, dass sie zu den Standardmaßen des Ofentunnels passen, und ihre Ränder werden versiegelt, um Lecks zu verhindern. Die Spezifikationen sind einfach: Länge 1200–1500 mm, Breite 200–300 mm, Dicke 15–25 mm. Die Schichten können bis zu 650°C belastet werden. Sie passen außerdem zu den gängigen Lampenhaltern und Verkabelungsstrukturen, sodass man die Schichten ohne weitere Anpassungen einsetzen kann.
Warum das in der Praxis wichtig ist:
Die Infrarotheizung funktioniert nur dann effektiv, wenn die Strahlung stabil und wiederholbar ist – und es möglichst keine kühlen Stellen gibt. Eine abgenutzte, poröse Isolierschicht lässt die Wärme entweichen, wodurch die Heizgeräte ständig versuchen, die Temperatur wiederherzustellen – was zu Unstabilitäten führt. Wenn man eine Schicht verwendet, die richtig dimensioniert und versiegelt ist, wird die Temperatur der Preforms gleichmäßiger – es gibt weniger Störungen und weniger Energieverbrauch. Das bedeutet letztendlich weniger Produkte, die aufgrund von Temperaturproblemen Ausschuss werden, ein konstanteres Gewicht der Flaschen sowie längere Betriebszeiten zwischen Wartungsarbeiten.
Was die Leute oft falsch machen:
Die Installation ist schnell – doch der Ofen muss kühl sein und die Lampen ausgeschaltet werden, sonst besteht die Gefahr, dass die Schicht zerbricht. Man sollte immer die Aufnahmelöcher sowie die Abstände um die Lampenstifte überprüfen – besonders bei älteren Maschinen von Sidel, Krones, SIPA, Husky, SACMI und Nissei ASB, bei denen die Toleranzen des Ofens variieren können. Außerdem sollte die reflektierende Oberfläche sauber gehalten werden – starke Ablagerungen beeinträchtigen die Reflektion und stören das Heizprofil. Mit diesen Schichten kann man mit einer längeren Lebensdauer rechnen – dennoch sollte man bei jedem Austausch der Lampen nach möglichen Schäden an den Rändern suchen.